Welchen Faszienball zum Fußballtraining?

Faszienball Test 2018 • Die 16 besten Faszienbälle im Vergleich

Mit einem Faszienball lassen sich Schmerzen im Schulter-, Nacken- oder Rückenbereich gezielt lösen.In unserer Bestenliste hat unser Team nach Prüfung verschiedener Tests im Internet die besten Bälle vereint und Wertungen zu Härtegrad, Durchmesser, Reinigung und einiges mehr offenbart.

Was ist ein Faszienball?

Der Faszienball ist ein speziell entwickelter Ball für das Faszientraining. Typischerweise ist er aus expandierfähigem Polypropylen (EPP) gefertigt, ein leicht elastisches und trotzdem festes Material. Er ist stoßsicher und hat eine angenehme Haptik. Die Faszienbälle stehen in diversen Härtegraden zur Auswahl, sodass es möglich ist, sie genau auf die eigenen Anforderungen anzupassen. Auch bei der Größe gibt es Unterschiede. Im Allgemeinen haben die Bälle einen Durchmesser zwischen 7 und 12 cm. Die etwas kleineren Faszienbälle werden beispielsweise zum Trainieren des Fußes verwendet, während die größeren für Schultern und Rücken geeignet sind. Die verschiedenen Farben der Kugeln geben oft Aufschluss über den Härtegrad.

Der Übergang zwischen Faszienbällen und Massagebällen ist nicht immer eindeutig zu erkennen. Bei beiden gibt es Modelle mit Noppen und verschiedenen Oberflächenstrukturen.

Wie funktioniert ein Faszienball?

Die Faszienbälle, die in einem externen Test getestet wurden, helfen bei der gezielten Selbstmassage. Die verklebten Faszien lassen sich durch das Darüberrollen mit dem Faszienball lösen. Durch die Massage wird die Struktur der Faszien verändert, sodass sich die vorhandenen Verspannungen lockern. Anschließend kann man sich wieder besser bewegen und nimmt keine Schonhaltung mehr ein.

Ein Faszienball Testsieger unterstützt außerdem die Blutzirkulation im Körper, sodass das Gewebe und auch die Muskeln davon profitieren. Sogar Stauungen im Bereich der Lymphen lassen sich damit wegmassieren. Durch das handliche, kleine Format eignen sich die Faszienbälle aus einem Testvergleich hervorragend für das Auflockern der Extremitäten. Zudem sind die Massagebälle ein gutes Hilfsmittel gegen Verspannungen im Nacken. Ob sie die Hautstruktur durch die Anregung der Durchblutung tatsächlich verbessern und selbst Cellulitis bekämpfen können, ist jedoch nicht wissenschaftlich belegt.

Mit wechselnder Druckstärke wird der Faszienball über die diversen Körperzonen gerollt: Das ist ein wesentliches Element der Selbstmassage. Man kann die Reflexzonen der Fußsohlen stimulieren und auf diese Weise die Stimmung positiv beeinflussen oder Schmerzen gewissermaßen wegarbeiten. Nach einer intensiven Sporteinheit oder nach langem Stillsitzen ist das Faszientraining mit dem Ball sehr wohltuend.

Welche Arten es gibt und worin sie sich unterscheiden?

Faszienbälle sind speziell entwickelte kleine Bälle zur Selbstmassage, mit denen man verspannte Faszien lösen, lockern und entspannen kann. Die besten der Faszienbälle können Sie in unserem Vergleichstest einsehen.

In der Regel sind diese Faszienbälle aus ‚expandierfähigem Polypropylen‘; ein sehr elastisches, aber doch festes Material, mit dem es sich angenehm über verspannte Muskelgruppen und Faszien streichen und massieren lässt.

Es gibt sie in verschiedenen Härtegraden ebenso wie mit glatter, rauer oder genobbter Oberflächenstruktur, doch dazu im Folgenden mehr. Auch hinsichtlich der Größe und Haptik gibt es Unterschiede.

Es gibt Faszienbälle mit lediglich 7cm Durchmesser und gibt solche mit einem Durchmesser von 12cm. Dabei ist es keine Frage wie groß unsere Hände sind, sondern vielmehr für welche Körperbereiche der jeweils unterschiedlich große Faszienball genutzt wird.

Kleinere Bälle finden ihren Einsatz vornehmlich beim Trainieren der Füße, während Faszienbälle mit einem
größeren Durchmesser eher zur Massage der Faszien auf Rücken und Schultern geeignet ist. Auch gibt es Faszienbälle in unterschiedlichen Härtegraden. Diese werden häufig farblich gekennzeichnet. Doch dazu auch im Folgenden mehr.

Der Übergang zwischen einem Faszienball und einem Massageball ist im Übrigen nicht zwingend zu erkennen. Da hilft am besten Nachfragen oder ein Blick aufs Etikett … und in den Vergleichstest.

Fragt man nach den unterschiedlichen Arten von Faszienbällen gibt es also drei Kriterien, in denen es Unterschiede gibt: die Größe, der Härtegrad und die Oberflächenstruktur.

Es gibt sie also in diversen Größen und Durchmessern, Farben und Härtegraden sowie unterschiedlichen Materialien. Das klassische Material der Faszienbälle ist Polypropylen, aber es gibt sie auch aus Gummi und Kunststoff

Manche der Faszienbälle haben mittlerweile Noppen, andere eine raue oder glatte Oberflächenstruktur. Für klassische Faszienbälle ist die glatte Oberfläche Standard. Alle Größen, Oberflächenstrukturen und Materialien finden sich im Test vertreten.

Je höher übrigens der Härtegrad ist, desto höher ist auch sein Massageeffekt. Wer gerade erst beginnt mit Faszienbällen seine Faszien zu massieren und zu trainieren, dem kann ein zu harter Faszienball unangenehm sein.

Häufig verwenden daher ausschließlich Fortgeschrittene und Sportler härtere Faszienbälle. betreibt man das Faszien-Training professionell, sind auch Faszienbälle erhältlich, die auf die Sensibilität der jeweiligen Person abgestimmt werden

Bei der Größe entscheidet man sich danach, welche Körperpartien bearbeitet werden sollen. Aber auch die Belastung, die es auszuüben gibt, spielt für die Größe eine Rolle. Kleinere Bälle eignen sich auch hervorragend um Greifübungen durchzuführen.

Neben diesen Kriterien gibt es mittlerweile auch spezielle andere Faszienbälle, so u.a. den Massageball oder den Duo Ball. Auch dieser hat es in den Vergleichstest geschafft.

Beim Duo Ball sind es zwei, mit einem Verbindungsstück in der Mitte, verbundene Schaumstoffbälle, die für die Massage des Rückens verwendet werden. Warum eine solche Konstruktion zweier Faszienbälle sinnvoll ist, fragen Sie sich?

Weil der Dornfortsatz unserer Wirbelsäule nicht belastet wird, dafür aber die umliegenden Rückenstreckermuskeln mit mehr Druck, gezielter bearbeitet werden können. Somit erreicht man ein intensiveres, gezielteres und effektiveres Behandeln der einzelnen Faszien im Rückenbereich. Diesen Duo Ball gibt es sowohl mit 8, als auch mit 12 cm Durchmesser.

Für Übungen auf dem Boden ist die größere der Duo Balls zu verwenden. Der Kleinere hingegen kann zwischen Wand und Rücken Verwendung finden. Zwei Bälle verbessern übrigens um einiges die Rolleigenschaft und lassen sich in Eigenregie besser handhaben als nur ein Faszienball.

Der Massageball hat eine massierende Oberflächenstruktur und ist ebenfalls in den zwei oben genannten Größen erhältlich. Mit dem kleinen Massageball von 8 cm Durchmesser lassen sich gezielt und punktuell Faszien in bestimmten Körperregionen behandeln.

Besonders, wenn es um die Stimulierung und Behandlung der Fußsohlen geht, ist der kleine, dem großen Faszien-Massageball vorzuziehen

Der große Massage-Faszienball hingegen wird vornehmlich zur Behandlung verspannter Rückenpartien und zwischen den Schulterblättern verwendet. Auch Massagebälle sind im Vergleichstest zu finden.

Ein besonderer Massageball ist der Igelball, der auch zum massieren und auflockern der Faszien verwendet werden kann. wird dieser über die Haut geführt, so verspürt man ein angenehmes Prickeln.

Denn es wird die Durchblutung des Gewebes angeregt. Dafür ist der Igelball in der Regel weicher als andere Faszienbälle. Das macht ihn griffiger und angenehmer, wenn er über die Haut geführt wird. Dieser ist ebenfalls im Vergleichstest zu finden.

Dann wäre da noch der Trigger-Point-Ball. Dabei handelt es sich um einen besonders harten und schweren Faszienball, mit dem, wie der Name bereits andeutet, gezielte Trigger Punkte bearbeitet werden können.

Hier wird ein gezielter Druck auf einen bestimmten Punkt der Körperpartie ausgewählt, so dass bestimmte Muskelgruppen aktiviert oder deaktiviert werden können. Der Trigger-Point-Ball wird vornehmlich prophylaktisch bei Schmerzen eingesetzt. Auch Trigger-Point-Bälle sind im Vergleichstest aufgenommen.

Vorteile & Anwendungsbereiche

Die Vorzüge der Faszienbälle zeigen sich vor allem in dem verbesserten Körpergefühl und in der Wiederherstellung der Mobilität. Man fühlt sich fitter und beweglicher. Die Stärkung des Bindegewebes führt außerdem dazu, dass man nicht mehr so verletzungsanfällig ist. Reduzierte Spannungsschmerzen sind ebenfalls ein wichtiger Pluspunkt. Das Faszientraining hilft einerseits bei der Regeneration nach dem Sport, andererseits als Vorbeugung gegen Muskelschmerzen.

Die punktuelle Massage mit dem Faszienball ist einer der wichtigsten Anwendungen. Hier wirkt der Ball gezielt auf die Muskelverspannungen ein. Teilweise kommen dafür Bälle mit Aussparungen an der Oberfläche zum Einsatz, die bei der Selbstmassage besonders sicher festzuhalten sind. Andere Bälle sind mit Noppen versehen, die den Massageeffekt verstärken. Abhängig von der Größe und Festigkeit kann man die Faszienbälle aus dem Testvergleich oft mit dem kompletten Körpergewicht belasten. Das ist für Übungen auf dem Boden sehr nützlich.

Im Fitnessbereich, bei der Regeneration und bei der Physiotherapie sind die Faszienbälle ebenfalls die idealen Hilfsmittel. Sie kommen teilweise im Schul- und Vereinssport zum Einsatz. Bei Leistungssportlern gehören die Bälle mittlerweile zur Standardausstattung. Anfangs wurden sie vorwiegend von Kraftsportlern verwendet, doch heute sieht man auch Fußballer und andere Sportler, die sich mithilfe der Faszienbälle ihre Beine oder andere Körperteile massieren. Teilweise wird der Ball schon in der Aufwärmphase eingesetzt, doch häufig wird er erst nach dem Training herausgeholt, um die Sportler in der Regenerationsphase zu begleiten.

Oft werden gleich zwei Faszienbälle oder ein Doppelball verwendet. Zudem ist die Kombination des Faszienballs mit einer dazu passenden Faszienrolle sinnvoll. Im physiotherapeutischen Bereich oder im Rahmen einer Rehabilitation soll der Faszienball den Körper kräftigen und mobilisieren.

 

Faszienbälle und ihre Anwendungsmöglichkeiten

Faszienbälle und das Training mit ihnen gewinnen immer mehr an Beliebtheit. Mit diesen speziellen Bällen lassen sich unsere Faszien, also unser Bindegewebe trainieren, auflockern und massieren. Es ist ein punktuelles, effektives wie genaues Trainieren und Behandeln einzelner Faszien möglich. Schnell im Test vorbei schauen und sich seinen passenden Faszienball aussuchen.

Faszien kann man sich als eine Art zweite Haut für Muskeln und Organe vorstellen. In unserem Körper befindet sich ein komplexes Netz dieser Faszien, das dazu beiträgt, das unsere Organe und unsere Muskeln geschützt sind.

Auch helfen die Faszien dabei, dass wir uns fortbewegen können. Diese zweite Haut von Organen und Muskeln ist sehr elastisch und sie sorgen ebenfalls dafür, dass Organe und Muskelstränge sich gegeneinander und miteinander verschieben können. So wie sie es eben müssen, wenn wir uns bewegen. Faszien haben somit nicht nur eine schützende Funktion, die funktionieren ebenfalls wie ein Gleitfilm oder Gleitgel.

Darüber hinaus enthalten Faszien Lymphflüssigkeit. Das verleiht ihnen eine weitere Aufgabe und Funktion, denn die Faszien dienen ebenfalls als Leitstruktur und Leitsystem für unsere Blutgefäße und unsere Nerven.

Zu unterscheiden sind drei Arten von Faszien in unserem Körper. Sie alle können mit dem Faszienball trainiert werden; wenn auch unterschiedlich intensiv und effektiv. Zu diesen zählen die oberflächlichen Faszien, die tiefen Faszien und die viszeralen Faszien.

Dann werden die Faszien auch noch unterschiedlich bezeichnet, je nachdem wo sie im Körper sitzen. Dies ist wichtig, wenn es um die Behandlung dieser Faszien geht. Denn sie sprechen unterschiedlich auf den Druck, den wir mit Faszienbällen auf sie ausüben an.

Die oberflächlichen Faszien liegen alle im Unterhautgewebe und vermischen sich mit Schichten unserer Haut. Sie sitzen vornehmlich über unserem Brustbein und im oberen Bereich am Nacken. Sie setzen sich aus Binde- und Fettgewebe zusammen. Sie umschließen Drüsen, Nervenbahnen und unsere Organe und ‚fülle‘ in vielen Fällen Raum aus.

Unsere tiefen Faszien sind dicht und fasenreich. Sie umschließen und durchdringen unsere Knochen, Nervenbahnen, Blutgefäße und Muskeln. Die viszeralen Faszien hingegen helfen dabei unsere Organe an den Stellen zu halten, an denen sie hingehören. Ein jedes unserer Organe ist sogar mit doppelten Schichten dieser Faszien umgeben. Dies wird als parietale Schicht bezeichnet.

Die Faszien Antebrachii sitzen im Unterarm. Sie sind der faserreich und verstärken die Faszien der Flexorensehne. Da wir viel mit unseren Unterarmen arbeiten und diese beanspruchen, sind auch die Faszien unter ständigem Druck und können verhärten. Eine Anwendung mit dem Faszienball bieten sich daher auch für die Region der Unterarme an. Ebenfalls befinden sich im Ellenbogen feine Faszien, die für unsere Armvenen von wichtiger Bedeutung sind.

Auch diese lassen sich mit einem Faszienball stimulieren, anregen und trainieren. Die Faszien Axillaris sitzen in unseren Achselhöhlen und auch diese freuen sich, wenn sie gelegentlich durch Faszien-Training angesprochen und stimuliert werden.

Es sind sehr feine, fasenreiche Faszien, die besonders weichen, sanften Druck mögen. Da wir unsere Arme aber häufig beanspruchen, gelten die Faszien Axillaris als besonders stark und ausgeprägt.

Nicht zu vergessen sind auch unsere Faszien Brachii, die in unseren Oberarmen sitzen und gerne vergessen werden.
Sie umgeben unseren Trizeps- und Bizepsmuskel.

Die Faszien hier sind ebenfalls sehr fasenreich, zusätzlich aber noch um einiges ausgeprägter als die Faszien Antebrachii und Axillaris. Wer seine Faszien Brachii trainiert, sorgt nicht nur für ein ordentliches Liegen und Funktionieren dieser, sondern sorgt auch dafür, dass die Faszien und die Oberarmmuskulatur Form annimmt.

Wer gerne muskulöse Oberarme hat, der sollte das Faszien-Training der Oberarme nicht vergessen.

 

Unsre Halsfaszien sind ganz besonders. Sie liegen wie feine Lagen oder Blätter übereinander und durchdringen gleich mehrere Haut- und Faserschichten. Deswegen ist es auch so wichtig regelmäßig den Halsfaszien durch Training und Stimulation mit dem Faszienball etwas Gutes zu tun.

Unsere Halsfaszien sind dabei in vier Gruppen zu unterteilen:

  • (1) Die Lamina superficilials sitzen direkt an der Oberfläche und verlaufen um unseren Hals herum. Sie grenzen an unser Unterhautfettgewebe. Sie sind sehr fein und stark zugleich.
  • (2) Die Lamina praetrachealis sind unsere mittleren Halsfaszien und sie umgeben und schützen direkt unseren Halsmuskel. Die Faszien hier haben sogar Verbindungen zu unserem Zungenbein, dem Brustbein und dem Schlüsselbein.
  • (3) Unsere Lamina praevertebralis sind unsere tief sitzenden Faszien. Sie velaufen im gesamten Halsbereich und verkleben und verknoten am Schnellsten von allen im Hals befindlichen Faszien. Sie mögen starken Druck und viel Training mit dem Faszienball.
  • (4)Die Vagina carotica, die eine ganz eigene, besondere Faszie darstellt. Wird diese Faszie bewegt, so wird Druck auf unsere nerven ausgeübt. Wer unter einem HWS Defekt leidet, der tut gut daran die Vagina carotica besonders intensiv und häufig zu trainieren.
Auch unsere Beine verfügen über Faszien, die sich trainieren und stimulieren lassen. Die Faszien Cruris sitzen dabei in unserem Unterschenkel und umgeben dort unseren gesamten Muskel wie eine zweite dünne feine Haut.

Bestehen die Faszien aus mehreren Schichte, wie in unseren Halsfaszien ist es sehr hilfreich, wenn zu therapeutischen Zwecken mit einem Arzt über spezielle Faszien-Übungen gesprochen werden kann. Die oben aufgeführten Faszien sind besonders in unserem Körper und unterscheiden sich eben durch ihre mehreren Schichten und Lagen voneinander. Deswegen sind sie auch besonders wichtig zu trainieren und zu stimulieren.

Grundsätzlich ist erst einmal davon auszugehen, dass unsere Faszien gesund sind und demnach in ordentlich nebeneinander liegen. In der Regel sind sie entspannt und ohne Druck oder Belastung. Aber so gesund liegen unsere Faszien selten entspannt nebeneinander. Denn alleine schon, wenn wir uns zu wenig bewegen, kann es zu Beeinträchtigungen der Faszien kommen.

Ebenso durch Über- und Fehlbelastungen kann es zu Verdrehungen oder Verkleben der Faszien kommen. Verspannen und verhärten sich unsere Faszien also, hilft das Training und Massieren mit einem Faszienball. Deswegen gilt es auch im Faszienball-Test sich nach einem passenden Faszienball umzusehen

Denn das Verkleben, Verhärten und Verdrehen der Faszien ist meistens schmerzhaft und führt zu Starre und Unbeweglichkeit. Kommt es hart auf hart, werden sogar Nerven eingeklemmt und der Schmerz ist noch unangenehmer. Neben den bereist erwähnten Gründen, warum unsere Faszien verhärten, kann auch Stress und Verletzung zu einer Beeinträchtigung der Faszien führen.

Auch ist das Verkleben und Verhärten der Faszien der Hauptgrund für Nackenschmerzen und Schmerzen im Bereich der oberen Wirbelsäule. Häufig sind Menschen betroffen, die viel sitzen müssen. Haben sich Faszien erstmal im Nacken- und Wirbelsäulenbereich verhärtet und die Schmerzen beginnen, ziehen diese häufig auch in die Glieder.

Sind die Faszien erstmal verhärtet, hilft es nur diese zu pflegen und mit einem speziellen Faszien-Training, wie mit den Faszienbälle, wieder zu mehr Lockerheit und Entspannung zu verhelfen.

Wird erstmal regelmäßig trainiert lösen sich die Verspannungen der Faszien meist von alleine und man fühlt sich nach kurzer Zeit des Trainings mit den Faszienbällen bereits viel besser und kann sich auch viel uneingeschränkter bewegen.

Denn mit ausreichend Training und en wenig Bewegung wird unser Bindegewebe wieder entspannt und gelangt zu seiner ursprünglichen Elastizität zurück. Mit den Faszienbällen lassen sich Schmerzen und Verspannungen also einfach wegrollen. Schnell den passenden Faszienball aus dem Testvergleich aussuchen, bestellen und losmassieren.

 

Welche Vorteile bringt also das Trainieren und Nutzen der Faszienbälle?

Bevor auf die einzelnen Problembereiche einzugehen ist, sollen die orteile des Faszien-Trainings kurz auf den Punkt gebracht werden. Zu diesen zählen u.a.

  • (1) Muskulatur und Faszien werden durch ein kontinuierliches Training wieder elastischer, mobiler und können mehr Leistung erbringen.
  • (2) Die Regenerationsfähigkeit der Muskeln wird angesprochen und stiuliert, so dass eine höhere Leistungsfähigkeit möglich ist.
  • (3) Werden die Faszien stimuliert verbessert sich auch automatisch unsere Körperhaltung.
  • (4) Durch das Massieren mit den Faszienbällen wird unser Stoffwechsel angeregt und beruhigt das Hautbild.
  • (5) Werden die Beine und Oberschenkel mit den Faszienbällen massiert und trainiert, reduziert dies sogar die Cellulite.
  • (6) Mit den Faszienbällen lässt sich das Training nach individuellem Schmerzempfinden selbst steuern.
  • (7) Werden die Faszien gestärkt und stimuliert, steigert dies auch unsere sportliche Leistungsfähigkeit.
  • (8) Das Training mit den Faszienbällen ist eine gute Ergänzung zu Dehnübungen, kann diese sogar teilweise ersetzen.

Bei den ganzen Vorteilen muss man sich nur noch den passenden Faszienball aus dem Testvergleich aussuchen und los geht es mit dem Training.

Das Training mit den Faszienbällen ist ein gutes Training, denn es kann an jedem Ort, zu jeder Zeit durchgeführt werden und ist in seiner Wirkung nicht zu unterschätzen. Darüber hinaus sind die Faszienbälle ein gutes und leicht anzuwendendes Trainingsgerät.

Das Prinzip ist dabei sehr simpel und einfach und kann ohne große Anleitung selbst durchgeführt werden. Dazu rollt man die entsprechende Körperstelle einfach über den Faszienball. So wird das Gewebe massiert und unsere Durchblutung angeregt und gefördert.

Sind die Faszien bereits verhärtet und verklebt, werden diese zusätzlich noch gelockert und so wieder elastischer. Man kann sich nach einer Behandlung mit den Faszienbällen meist unmittelbar besser bewegen und ist freier in seinen Bewegungsabläufen. Dabei gibt es unterschiedliche Übungen für unterschiedliche Körperbereiche.

Der Faszienball eignet sich vor allem in seiner Anwendung bei verspannten Muskelgruppen, aber auch für straffe und gut durchblutete Haut bietet sich seine Anwendung an.

So ist der Faszienball nicht nur für verspannteRücken- und Nackenmuskuatur zu verwenden, sondern auch für die Oberschenkel. Aber auch Übungen mit den Händen und Füßen führen dort zu einer besseren Durchblutung. Dieser kleinen Bälle sind einfach Vielfach anzuwenden und einsetzbar.

Faszienbälle werden also somit vornehmlich zur Behandlung und Heilung von Verspannungen genutzt.

Damit diese Funktion auch erfüllt werden kann, ist es wichtig den richtigen Umgang mit einem solchen Faszienball zu kennen.

Denn einfach den Ball über die verspannte Stelle hin und her bewegen ist leider nicht alles. Deswegen geben Hersteller auch häufig Hinweise zur richtigen Benutzung.

Besonders wichtig ist dabei die richtige Körperhaltung. Dazu muss eine gewisse Grundkraft aufgebracht werden, damit der Körper während der Selbstbehandlung mit dem Faszienball auch in der gewünschten und beabsichtigten Position bleibt. Ebenfalls wichtig ist eine bewusste Atmung, so dass der Körper während des Trainings mit ausreichend Sauerstoff versorgt werden kann.

Der Sauerstoff nimmt dabei auch Wirkungen auf die Blutzirkulation im Bindegewebe. Wer ruhig, tief ein und ausatmet hilft somit seinen Faszien sich schneller und effektiver wieder zu lösen. Ist eine Stelle besonders schmerzhaft so gilt es nicht nur diese zu massieren, sondern mehr den Bereich um die schmerzende Stelle.

Denn häufig ist der schmerzende Bereich mehr Folge als Ursache. Dazu bedarf es Ruhe und Konzentration, dann findet man den Schmerzauslöser von ganz alleine. Dazu beginnt man mit der Faszien-Massage an dem schmerzenden Punkt und weitet langsam seine Kreise auf die umliegenden Körperstellen aus.

Erst indirekt und dann direkt Massieren. Das bringt den besten und zuverlässigsten Erfolg. Auch gilt es die jeweilige Stelle nicht ruckartig und schnell zu massieren, sondern langsam und mit entsprechendem Druck, der langsam gesteigert wird.

Denn wer mit sanftem Druck beginnt, der kann besser jene Punkte ausmachen, die wirklich schmerzen und Linderung bedürfen. Zu fester Druck führt schließlich auch dazu, dass sich die Schmerzen verschlimmern.

Faszienbälle und für wen sie alles geeignet sind

Faszienbälle eignen sich für jeder Mann und Frau … denn sie sind vielfältig einsetzbar. Sie lockern unsere Faszien und unser Bindegewebe. Sie regen unsere Durchblutung an und stimulieren sie.

Sie fördern unseren Stoffwechsel. Sie nehmen verspannten Körperstellen ihren Schmerz und helfen sogar gegen Cellulite. Da ist es einfacher die Frage zu beantworten, für wen die Faszienbälle nicht geeignet sind.

Möchte man folgende Ziele mit dem Faszien-Training erreichen, dass ist der Faszienball das richtige Trainingsgerät:

 

  • (1) Förderung der Durchblutung
  • (2) Unterstützung beim Abtransport von Ablagerungen
  • (3) Muskelentspannung
  • (4) Lösen von Verklebungen der Faszien
  • (5) Gesteigerte Mobilität
  • (6) Allgemeine Steigerung des Wohlbefindens

Der Faszienball eignet sich für Menschen, die viel am Computer sitzen oder anderen steifen Tätigkeiten nachgehen und daher unter schnellen Verspannungen i Nacken-, Rücken- und Wirbelsäulenbereich leiden.

Hier hilft das gezielte Training die verspannten und verklebten Faszien wieder zu lockern und sie elastischer zu machen.

Der Faszienball eigentlich sich ebenfalls für Menschen, die aufgrund eines Unfalls länger in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt waren. Es hilft das Bindegewebe wieder zu stärken und zu stimulieren. So werden die Faszien nicht nur wieder aufgelockert und entklebt, sondern auch zusätzlich inhärent gestärkt.

Aber auch wer lediglich minimale Beschwerden und Verspannungen verspürt, ist mit dem Faszien-Training gut beraten. Hierbei reicht es schon aus ein oder zwei Mal die Woche für wenigen Minuten mit dem Faszienball über die entsprechenden Stellen sanft, mit steigendem Druck zu rollen.

Ein solches Training wirkt vorbeugend und präventiv, so dass es erst gar nicht zum Verkleben der Faszien kommen kann. Befinden sich diese Stellen übrigens auf dem Rücken, so legt man sich am besten auf eben diesen und rollt langsam, aber sicher über den Faszienball.

Aber vorsichtig. Hier gilt es unbedingt Spannung im Körper zu halten.

Diese Trainingseinheit lässt sich auch hervorragend an der Wand durchführen und ist auch für jene Menschen geeignet, die unter starken Schmerzen, Verspannungen und Faszien-Verklebung leiden.

In solchen Fällen sollte das Training mit dem Faszienball aber unbedingt mit einem behandelnden Arzt abgeklärt werden. Schließlich kann das falsche Anwenden der Faszienbälle auch unangenehm werden und zu noch mehr Schmerzen, statt Erleichterung führen.

Je größer der Schmerz, desto gezielter und intensiver sollte die Behandlung und das Training mit den Faszienbällen ausfallen. Wer stetig unter Rücken-, Nacken- und wirbelsäulenschmerzen leidet, sollte daher überlegen, ob der nicht besser schon gestern statt morgen mit dem Faszien-Training hätte beginnen sollen.

Auch Sportler greifen mittlerweile immer häufiger auf das Trainieren mit dem Faszienball zurück. Hier werden vornehmlich Übungen am Boden und für den Rücken bevorzugt. Denn das ersetzt nicht nur Dehnübungen, sondern fordert auch tramme Körperhaltung … und ein Körper unter Spannung trainiert zusätzlich unsere Muskeln, stärkt und stählert diese.

Sportler greifen auch deswegen häufig auf das Faszien-Training zurück, weil es die Beweglichkeit verbessert und für ein Mehr an Kraft sorgt, während es gleichzeitig das Verletzungsrisiko minimiert.

Denn verletzen kann man sich beim Faszien-Training eigentlich überhaupt nicht. Außerdem hilft ein stärkeres Bindegewebe auch dabei, die Regenerationszeit unseres Körpers nach dem Training zu reduzieren, so dass man sich schneller wieder fit fühlt und schneller zur nächsten Trainingseinheit über gehen kann.

Doch Sportler sind nicht die einzigen, die das neue Wundergerät für sich entdeckt haben. Auch Menschen mit Cellulite greifen immer häufiger zum Faszienball. Denn mit diesem lässt sich punktuell die Cellulite einfach wegrollen und massieren. Es stärkt das Bindegewebe, stimuliert es und lässt sich wieder erneuern.

Das Faszien-Training lässt sich auf den ganzen Körper anwenden. Es ist eine Ganzkörpertherapiemit voller Wirkung.

Ob Fußsohlen oder Hände, Beine, Oberschenkel, Rücken, Brust, Nacken oder Gesicht – unsere Faszien im Körper werden sich bedanken. Egal an welcher Stelle sie massiert werden. Deswegen muss jetzt nur noch schnell ein Faszienball aus dem Vergleichstest ausgewählt und bestellt werden.

Welche Arten von Faszienbällen gibt es?

Die Faszienbälle stehen in diversen Durchmessern, Härtegraden und Farben zur Verfügung, zudem gibt es Unterschiede beim Material und bei der Oberflächenstruktur. Typischerweise bestehen die Bälle aus Kunststoff oder Gummi. Ein Massageball hat zumeist Noppen, während die klassischen Faszienbälle aus dem Test 2018 eine eher glatte Oberfläche haben.

Wenn der Härtegrad sehr hoch ist, steigert sich der Massageeffekt, allerdings kann eine hohe Festigkeit gerade bei Einsteigern unangenehm sein. Die Entscheidung für eine bestimmte Größe hängt davon ab, welche Stellen massiert werden sollen und wie sehr man die Bälle beim Faszientraining belastet. Typischerweise stehen die Farben der Faszienbälle für eine festgelegte Größe, sodass man sofort erkennt, zu welcher Größennorm ein Ball gehört.

Bei den Igelbällen handelt es sich um Massagebälle mit abstehenden Noppen. Wenn diese über die Haut geführt werden, spürt man ein Prickeln, das die Durchblutung des Gewebes anregt. Häufig sind diese Bälle etwas weicher, sodass man sie sicher festhalten kann.

Die großen Bälle kommen bei der Massage von größeren Partien wie dem Rücken zum Einsatz, die kleineren Massagebälle eignen sich neben der punktuellen Massage auch für Greifübungen.

Härtere Faszienbälle werden meistens von Sportlern und Fortgeschrittenen verwendet, während die weicheren Bälle für den Einstieg empfohlen werden. Je nach Trainingsstand erhält man also einen Faszienball, der auf die eigene Sensibilität abgestimmt ist.

Bei dem Trigger-Point-Ball handelt es sich um einen harten, relativ schweren Massageball. Wie der Name bereits andeutet, dient er der gezielten Trigger-Point-Massage. Durch den gezielten Druck sollen die behandelten Muskelstellen deaktiviert werden. Das kann in vielen Fällen prophylaktisch gegen Schmerzen wirken.

Die nachfolgenden Vor- und Nachteile sind bei allen Arten der Faszienbälle vorhanden.

Die Vorteile der Faszienbälle in einem Test

  • leichtes Gewicht und kleines Format,
  • geeignet für alle Körperzonen,
  • auch für die punktuelle Massage,
  • auf der Trainingsmatte, an der Wand oder am Tisch zu nutzen,
  • wirkt gegen Verspannungen und Schmerzen,
  • ohne Trainingsgeräte einsatzbereit.

Die Nachteile der Faszienbälle in einem Test

  • kann für Anfänger schmerzhaft sein,
  • für den spürbaren Erfolg ist ein regelmäßiges Training nötig.

So wurden die Faszienbälle getestet

In einem Test der Faszienbälle wurden die unterschiedlichen Wünsche der Käufer berücksichtigt sowie die diversen Ausführungen der Traningsgeräte. Nach Möglichkeit sollte ein Faszienball Testsieger nicht nur für einige wenige Übungen geeignet sein, sondern mehrere Anwendungen erlauben. Das können Greifübungen oder Massageeinheiten für Schultern und Füße sein. Je nach Oberflächenstruktur und Härtegrad passen sich die Faszienbälle aus einem Testvergleich an die Bedürfnisse der Verbraucher an. Die Auswahlkriterien sollen den Kaufinteressenten als Ratgeber dienen, um in der Vielfalt der Faszienbälle das geeignete Modell zu finden.

Das Material

Viele Faszienbälle bestehen aus EPP, doch als Alternative stehen auch Bälle aus Ethylen-Acetat-Schaum (EVA-Schaum) zur Verfügung. Diese Materialien zeichnen sich durch eine widerstandsfähige Qualität aus. Sie sind leichtgewichtig, hitzebeständig und abriebfest. Zudem lassen sie sich gut reinigen, was beim Training sehr wichtig ist. In einem Test der Faszienbälle wurde festgestellt, dass EVA-Schaum eine längere Lebensdauer hat als EPP-Schaum.

Wenn der Ball aus anderen Kunststoffen oder Gummi besteht, so handelt es sich meistens nicht um einen Faszienball, sondern um einen Gymnastik- oder Massageball.

Der Härtegrad

Die Faszienbälle gibt es meistens in drei Härtestufen. Die Käufer sollten nicht übersehen, dass es am Anfang mit einem harten Ball schmerzhaft werden kann. Daher ist es wichtig, den Härtegrad auf die Belastbarkeit der Faszien abzustimmen. Für Einsteiger bieten sich die weichen Faszienbälle an, denn ungeübte Faszien können trocken sein und empfindlich auf die punktuelle Massage reagieren. Wenn man den Faszienball regelmäßig benutzt, lockert sich das Bindegewebe allmählich und die Muskeln werden stärker. Dann ist es Zeit, zum mittleren Härtegrad zu wechseln. Profisportler und Personen, die viel trainieren, greifen zu den harten Faszienbällen.

Die Oberflächenstruktur

Die typischen Faszienbälle haben eine relativ glatte Außenfläche. Teilweise kann auch eine leichte Prägung der Struktur vorhanden sein. Die deutlich erkennbaren Noppen können die Massagewirkung intensivieren, allerdings sollten Ungeübte nicht unterschätzen, dass eine verstärkte Bindegewebemassage etwas schmerzen kann.

Worauf muss ich beim Kauf von Faszienbällen achten?

Damit der Faszienball Testsieger aus einem Test auch die eigenen Wünsche erfüllt, sollte man ihn passend zum Trainingsstand aussuchen. Das bedeutet, dass Einsteiger eher weiche Bälle kaufen sollten, während Fortgeschrittene zu den Faszienbällen mit mittlerem Härtegrad greifen und Profis zu den besonders harten Bällen.

Bei der Entscheidung für eine bestimmte Größe geht es darum, den geeigneten Faszienball für eine spezielle Körperregion zu finden. Kleine Ausführungen eignen sich beispielsweise für ein gezieltes Training der Hände, Arme und Füße, während die größeren Faszienbälle für die Massage des Rückens und der Schultern geeignet sind. Für eine punktuelle Bearbeitung von fest sitzenden Verhärtungen kommen Trigger-Punkt-Bälleinfrage. Diese haben teilweise eine glatte Oberfläche, während andere mit Noppen versehen sind. Hier spielen die individuellen Vorlieben und das Schmerzempfinden eine wichtige Rolle. Schließlich soll die Behandlung mit dem Faszienball nicht zu unangenehm sein und trotzdem den gewünschten Effekt zeigen. Ob man auch die Wirbelsäule damit behandelt, hängt von der eigenen Beweglichkeit ab und von der Belastungsfähigkeit des Körpers.

Die weicheren Bälle eignen sich unter anderem für Greifübungen und für ein Training, bei dem sie gedrückt werden. Sie dienen der eher sanften Massage und kommen damit vor allem im therapeutischen Bereich und in der Rehabilitation zum Einsatz. Hier helfen sie beim Lockern von Verspannungen, ohne dabei die Haut zu stark zu strapazieren. Die Anregung der Blutzirkulation ist ebenfalls relativ sanft im Gegensatz zu den härteren Faszienbällen mit festeren Noppen.

Wer mit dem Faszienball geschickt umzugehen weiß, kann die Selbstmassage etwas intensiver oder zurückhaltender gestalten. So ist eine gezielte, verstärkte Trigger-Punkt-Behandlung möglich oder auch ein etwas sanftere Therapie von größeren Bereichen. Erfahrene Sportler kennen sich mit den Möglichkeiten der Faszienbälle aus und wissen, wie sie damit eine Zerrung behandeln oder die Regeneration unterstützen können.

Kurzinformation zu führenden 7 Herstellern

Die verschiedenen Arten der Faszienbälle aus dem Test 2018 sind teilweise schon sehr günstig zu haben. Wer sichergehen möchte, dass die Qualität stimmt, sollte jedoch auf die Marke achten und lieber ein paar Euro mehr ausgeben. Teilweise bieten die Hersteller und Händler einen Faszienball im Set mit einer Faszienrolle, einer Übungs-DVD oder anderen Trainingsutensilien an. So eine komplette Ausstattung ist besonders für die Einsteiger ins Faszientraining interessant. Die folgenden sieben Hersteller konnten sich in einem Faszienball Test besonders bewähren.

  • Blackroll
  • Hudora
  • Softx
  • Togu
  • 66fit
  • Myo Balls
  • Relaxroll
Blackroll ist ein noch relativ junges aber schon renommiertes Unternehmen, das seine Produkte durch das intensive Feedback mit Sportlern verbessert und zudem mit Medizinern und Experten zusammenarbeitet. So entstehen hochklassige Produkte für den Sport- und Therapiebedarf, die einen positiven Einfluss auf die körperliche Leistungsfähigkeit haben. Im Hintergrund steht dabei die Firmenphilosophie, die Gesundheit zu fördern und die Fitness zu steigern.

 

Internet vs. Fachhandel: Wo kaufe ich meinen Faszienball am besten?

Einen Faszienball kann man im Drogeriemarkt, im Kaufhaus, im Fachgeschäft für Reha-Produkte und auch in einer Apotheke kaufen. Im Fachhandel erhält man gleich eine individuelle Beratung dazu, was die Entscheidung deutlich erleichtert. Wer mehr über die Hintergründe wissen möchte, dem reicht die einfache Warenpräsentation im Kaufhaus oder im Drogeriemarkt nicht aus. In den Geschäften ist das Sortiment allerdings nicht sehr groß, darum tendieren immer mehr Kunden zur Recherche und auch zum Kauf im Internet.

Die Online-Händler und die zahlreichen Vergleichsportale sind eine perfekte Grundlage, um sich über das Thema Faszienball zu informierenund das geeignete Modell auszuwählen. Die Auswahl ist enorm groß, trotzdem fühlt man sich nicht überflutet davon, denn die vielen Produkte lassen sich mithilfe der Filterfunktion im Handumdrehen eingrenzen.

Genaue Produktbeschreibungen und Kundenberichte helfen dabei, sich über die einzelnen Faszienbälle aus diversen Tests 2018 zu informieren. So weiß man bald, welcher Faszienball infrage kommt. Sehr beliebt sind Sets, bei denen man gleich zwei Bälle oder zusätzlich eine Faszienrolle erhält.

Beim Kauf im Internet erspart man sich den We durch mehrere Geschäfte, zudem kann man auch nach Feierabend in Ruhe stöbern, denn einen Ladenschluss gibt es online nicht. Bei Fragen steht in vielen Internet-Shops ein Servicecenter bereit. Hier erfährt man gegebenenfalls auch Details zu den Lieferbedingungen oder zu den Zahlungsmodalitäten. Schnell bestellt, schnell geliefert: Auch wenn man den Faszienball nicht gleich nach dem Kauf zur Verfügung hat, sorgt die kurzfristige Lieferung dafür, dass man schon wenige Tage später mit dem Faszientraining beginnen kann.

Wissenswertes & Ratgeber

Wer sich für die Selbstmassage mit einem Faszienball Testsieger interessiert, möchte zunächst mehr über die Faszien selbst wissen. Diese Faszien umgeben alle Muskeln im Körper und enthalten die dünnen, sehnigen Schichten des Bindegewebes. Die Bestandteile sind vorwiegend Kollagenfasern sowie Elastin. Faszien lassen sich in drei Hauptgruppen aufteilen: in oberflächliche, tiefe und viszerale Faszien.

Die oberflächlichen Faszien liegen im Gewebe der Unterhaut, außerdem umschließen sie einige Körperorgane und Drüsen. Sie speichern Wasser und Fett, des Weiteren funktionieren sie als Durchgang für Lymphen, Blutgefäße und Nerven.

Die tiefen Faszien sind sehr faserreich und entsprechend dicht. Sie setzen sich aus Bindegewebsschichten und Strängen zusammen, umfassen die Muskeln und Knochen sowie die Nervenbahnen und Blutgefäße.

Die viszeralen Faszien umschließen die inneren Körperorgane. Sie bestehen aus einer Art Doppelschicht und schützen die Organe durch die Einbettung.

In der nachfolgenden Geschichte des Faszienballs zeigt sich, dass noch nicht alle Details der Faszien erforscht sind. Dennoch hat sich der Einsatz der Massage- und Faszienbälle schon seit längerer Zeit bewährt.

 

Die Geschichte des Faszienballs

Die unterschiedlichen Formen der Massagetechnik haben teilweise eine lange Geschichte. Einige Spuren weisen darauf hin, dass in China nd auch in anderen asiatischen Ländern schon um 2.600 vor Christus Massagetherapien angewandt wurden. Man vermutet aber, dass die Menschen sogar noch früher ihre schmerzenden Körperzonen massierten, um sich besser zu fühlen.

Details zu der Grundform der Physiotherapie sind unter anderem in den Schriften von Hippokrates nachzulesen. Dieser griechische Heilkundler verstand den Körper des Menschen als Organismus, in dem ein ausgewogenes Gleichgewicht hergestellt werden muss. Eine Erkrankung war ein Hinweis darauf, dass die Balance gestört war, entweder durch eine körperliche oder durch eine geistige Ursache. Hippokrates war nicht der einzige der alten Griechen, die begriffen, dass die körperliche Gesundheit nur durch eine gewisse körperliche Aktivität zu erreichen ist.

Ähnliche Prinzipien gibt es auch beim Yoga und beim Qigong, beides Therapieformen aus Asien. Durch bestimmte Übungen soll der Körper lernen, sich selbst zu regulieren und zu regenerieren. Das Faszientraining führt diese ursprünglichen Maßnahmen fort und überträgt sie in die heutige Zeit. In den vielen Jahrhunderten dazwischen veränderte sich jedoch das Verhältnis zum eigenen Körper und zu den diversen Behandlungsmethoden.

Im 18. Jahrhundert wurde die orthopädische Medizin entwickelt, begünstigt durch die fortschrittlichen Gedanken des Humanismus. Unter der Orthopädie verstand man die Erziehung einer möglichst aufrechten Haltung. Fehlpositionen und Schwächen wurden in dieser Zeit behandelt, unter anderem durch leichte Übungen und durch Massieren. Zudem kamen Heilbäder und hydrotherapeutische Maßnahmen in Mode.

Im Laufe des 19. Jahrhunderts wurden immer wieder neue Massagegeräte und Apparate für gymnastische Übungen erfunden. So entstand die medico-mechanische Behandlung. Zu den wichtigen Entwicklern dieser Zeit gehörte unter anderem Gustav Zander, der damit eine wichtige Basis für die Physiotherapie präsentierte.

In den 1930er Jahren wurde ein Massageball vorgestellt, der in seiner Oberfläche und Form dem Golfball ähnelte. Allerdings war er mit gewölbten Noppen und nicht mit Dellen versehen, denn hier ging es nicht um eine schnelle Fluggeschwindigkeit. Der Noppenball ergänzte bald die herkömmliche Massage, wofür er jedoch noch einmal überarbeitet wurde: Man veränderte das Material und auch die Größe.

Der Faszienball, wie wir ihn heute kennen, ist eine Weiterentwicklung des Massageballs. Ein wichtiger Meilenstein für seine Erfindung war ein Artikel über das spezifische Faszientraining, der 2012 veröffentlicht wurde. Dieser Beitrag war in einem der ersten Lehrbücher über das Thema Faszien zu lesen und erschien später in Form eines besonders ausführlichen Berichts in einem Wissenschaftsjournal. Die Verfasser Robert Schleip und Divo Gitta Müller erklärten in dem Artikel die Grundprinzipien des Faszientrainings und stellten praktische Anwendungsbeispiele vor. So entstand das spezielle Trainingskonzept der „Fascial Fitness„. Interessante Beiträge von Experten wie Thomas Myers, Wilbour Kelsick und Markus Rossmann führten zu weiteren Entwicklungen in diesem Bereich.

Um die vorgestellten Anwendungen durchführen zu können, präsentierten die Hersteller fast zeitgleich die modernen Faszienbälle und –rollen. Obwohl nur wenige Jahre seitdem vergangen sind, entwickelt sich der Faszienball schon weiter, um die verschiedenen Ansprüche der Verbraucher zu befriedigen. So gibt es die Faszienbälle aus diversen Tests 2018 inzwischen in mehreren Größen und Härtegraden.

Zahlen, Daten, Fakten rund um den Faszienball

Ein Faszienball eignet sich für das Training des gesamten Körpers. Er kommt auch dorthin, wo die Faszienrolle wenig effektiv ist. Mit seinem kleinen Format hilft er beim effektiven Massieren von punktuellen Bereichen, kann aber auch für größere Areale genutzt werden. Die statistischen Zahlen von körperlichen Beschwerden zeigen, dass es meistens der Rücken ist, der unter Verspannungen leidet. Von den Schultern bis zum Hohlkreuz: Hier helfen die Faszienbälle weiter. Sie lösen die verklebten Faszien und reduzieren dadurch den Schmerz.

Damit die Faszienbälle aus einem Testvergleich einen spürbaren Effekt zeigen, sollte man regelmäßig damit trainieren. Zumindest ein- bis zweimal die Woche ist ein Faszientraining empfehlenswert. Dabei massiert man die Verspannungen insgesamt dreimal, mit jeweils acht bis zwölf Wiederholungen.

Die meisten Faszienbälle haben einen Durchmesser zwischen 7 und 12 cm und wiegen zwischen 100 und 300 g. Wenn man sich für den Kauf eines Sets entscheidet, erhält man oft zwei Größen, beispielsweise 7 und 9 cm oder 8 und 12 cm. So hat man einen kleineren Ball für Füße und Hände und kann den großen Faszienball für die Behandlung von Schultern, Nackenbereich und Rücken nutzen.

Beim Faszientraining lässt sich der Ball für diverse Übungen einsetzen. Häufig kommt er zusammen mit der Faszienrolle zum Einsatz. Die Fakten belegen, dass die Übungselemente die Wahrnehmung des eigenen Körpers anregen und so als eine Art Gesundheitstraining funktionieren. Häufig geschieht dies durch die gezielte Stimulation und durch dynamische aber weiche Dehnübungen, ähnlich wie bei Yoga.

Tatsächlich reagieren die Faszien sehr gut auf Dehnungsreize. Durch bewusste, langsame Bewegungen und eine starke Achtsamkeit lassen sich die Abläufe noch optimieren. Das wirkt sich auf die Elastizität der Faszienaus und stärkt die Federkraft. Wenn die Faszien wieder geschmeidig geworden sind, erhöht sich das Potenzial der Muskulatur, zudem verschwindet die Anspannung. Für das Wohlbefinden der betroffenen Personen ist also gesorgt.

Die Erfolgsdaten zeigen, dass das Faszientraining eine sehr effektive Therapie sein kann, wenn man es richtig angeht. Die Regeneration in Eigenregie funktioniert sozusagen als Selbstmassage. Ob man die Waden, die Oberschenkel oder den Latissimus mit dem Faszienball massiert, ob man die Rückenzonen behandelt oder die Fußsohlen: Danach fühlt man sich entspannt und fit. Durch das regelmäßige Faszientraining erholt sich die Muskulatur und man profitiert langfristig von der Therapie.

Faszienball in 6 Schritten richtig anwenden

Um mit dem Faszienball aus einem Testvergleich den gewünschten Heilungserfolg zu erzielen, sollte man wissen, wie er richtig zu bedienen ist. Grundsätzlich sind die verschiedenen Massage- und Faszienbälle für die Selbstmassage prädestiniert. Wenn es sich um einen Ball mit Aussparungen in der Oberfläche handelt, rutscht dieser bei der Massage nicht weg, während die Ausführungen mit Noppen den Massageeffekt optimieren. Eine glatte Oberfläche mag für Einsteiger nicht so angenehm und praktisch sein, doch erfahrene Sportler wissen die Vorzüge der glatten und harten Faszienbällezu schätzen. Ob man die Bälle nur gering belastet oder das komplette Körpergewicht darauf liegt: Die Beständigkeit der externen Faszienball Testsieger macht vieles möglich.

Einfach den Ball an die schmerzende Stelle legen und ihn hin und her rollen: Ist das schon alles? Nein, man sollte sich schon an die Empfehlungen der Hersteller halten und zuvor die Anleitung lesen. Teilweise wird ein Poster mitgeliefert, das man an die Wand hängen kann. So hat man die Positionen und Trainingseinheiten stets im Blick. Wenn man den Dreh erst herausgefunden hat, eignen sich die Faszienbälle für das gezielte Lösen von Verspannungen oder auch für die Präventivtherapie. Die folgenden Schritte gilt es dabei einzuhalten.

Schritt 1: Beim Faszientraining sollte man eine bestimmte Körperhaltung einnehmen, sonst führen die Übungen nicht zum angestrebten Erfolg. Für die richtige Position ist eine gewisse Grundkraft erforderlich. Nur so bleibt der Körper für die Zeit der Massage in der idealen Haltung.Schritt 2: Damit die Massage mit dem Faszienball gelingt, ist es wichtig, bewusst zu atmen. Das ist auch bei anderen ruhigen Trainingsarten ein wesentlicher Bestandteil. Durch die richtige Atmung wird der Körper gut mit Sauerstoff versorgt, was sich auch auf die Zirkulation im Bindegewebe auswirkt. Ein ruhiges, tiefes Ein- und Ausatmen hilft somit, in die Faszien und das Gewebe einzudringen.

Schritt 3: Wenn eine Stelle besonders schmerzt, sollte man nicht sofort und nicht nur diese Zone mit dem Faszienball massieren. Häufig ist der schmerzhafte Bereich nur die Folge des eigentlichen Schmerzes, dessen Ursprung woanders liegt. Darum muss man sich genügend Ruhe nehmen, um den Schmerzherd zu ermitteln. Durch das allmähliche Ausweiten der massierenden Bewegungen findet man die Ursache des Schmerzes und kann diese schließlich direkt behandeln. Zuerst die indirekte Massage, dann die direkte und gezielte Therapie, das ist die typische Form des Faszientrainings.

Schritt 4: Anstatt die betroffene Körperpartie mit schnellen, ruckartigen Bewegungen zu bearbeiten, sollte man nur langsam mit dem Faszienball darüberrollen. Beim zunächst sanften Druck lassen sich die Triggerpunkte ermitteln. Diese werden mit bewusst langsamen Rollbewegungen ausgeknetet.

Schritt 5: Zu kräftiger Druck führt zu Schmerzen. Auch diejenigen, die eher unempfindlich sind, sollten nicht zu aggressiv rollen. Besser ist es, den Faszienball nur mit sanftem bis mittlerem Druck anzuwenden.

Schritt 6: Beim Training mit Faszienbällen wird das Gewebe ausgerollt, nicht die Gelenke. Die Triggerpunkte sitzen oft am Muskelansatz, doch die Gelenke sollte man nicht direkt kneten. Ansonsten werden womöglich die Gelenkspalten durch den Druck auseinandergezogen.

10 Tipps zur Pflege

Ob der Faszienball oft oder nur selten verwendet wird: Hin und wieder ist eine Reinigung nötig. Ansonsten setzen sich Rückstände von Schmutz, Staub und Schweiß ab. Dadurch wird nicht nur die Ansehnlichkeit des Balls beeinträchtigt, sondern er fühlt sich einfach nicht mehr gut an. Eine regelmäßige Pflege ist also unverzichtbar. Die folgenden Tipps sollen dabei helfen, die Faszienbälle sauber zu halten.

  • Tipp 1
  • Tipp 2
  • Tipp 3
  • Tipp 4
  • Tipp 5
  • Tipp 6
  • Tipp 7
  • Tipp 8
  • Tipp 9
  • Tipp 10
Am besten sollte der Faszienball nach jedem Gebrauch abgewischt werden. Ansonsten wird aus kleinen, leichten Benutzungsspuren womöglich hartnäckiger Schmutz. Da das Material der meisten Faszienbälle aus dem Test 2018 gehärtet ist, geht das Abwischen leicht von der Hand.

 

Nützliches Zubehör

Die Faszienball Testsieger gibt es teilweise im Set mit weiterem Trainingszubehör. Das können weitere Bälle sein oder auch eine Faszienrolle. Zudem gibt erhalten die Käufer oft ein Übungsheft oder ein Poster, auf den dargestellt ist, wie die punktuelle Selbstmassage funktioniert und welche Positionen geeignet sind, um beispielsweise den Nacken oder die Füße zu behandeln.

Die Faszienrolle ist kein direkter Ersatz für den Faszienball, da sie meistens für andere Körperbereiche und Übungen verwendet wird. Daher ist es sinnvoll, sowohl mit dem Ball als auch mit der Rolle zu trainieren. Ebenso wie bei den Faszienbällen sind auch die Rollen in verschiedenen Größen zu kaufen. Sie haben diverse Strukturen und Härtegrade, die sich passend zu den eigenen Vorlieben auswählen lassen. Die Funktionsweise ist ähnlich wie bei den Faszienbällen, allerdings sind die Rollrichtungen bei der Faszienrolle durch ihre zylindrische Form eingeschränkt.

Ein wichtiges Zubehör für den Faszienball ist die Trainingsmatte. Viele Übungen finden im Sitzen oder Liegen statt: Hier schützt die Matte vor dem direkten Bodenkontakt und macht das Training bequemer. Eine solche Gymnastikmatte eignet sich nicht nur für das Faszientraining, sondern auch für andere Fitnessübungen. Im Optimalfall hat sie eine Antirutsch-Rückseite, die für die richtige Bodenhaftung sorgt. Dann kommt sie nicht nur bei den langsamen Yoga-Übungen und beim sanften Faszientraining zum Einsatz, sondern auch beim aktiven Fitnesssport. Eine Trainingsmatte kann mit Trageriemen ausgestattet sein, die den Transport erleichtern. Zudem gibt es die geeigneten Taschen für die Matte und auch für anderes Trainingszubehör.

Die Anleitungen in Form von DVDs, als Download oder als Poster helfen den Benutzern dabei, Ihr eigenes Trainingsprogrammzusammenzustellen. Teilweise können noch andere Geräte wie Fitnessbänder oder Stützkissen verwendet werden. Auf den Übungspostern, die oft von Sportwissenschaftlern erstellt werden, sind die Positionen und speziellen Tipps gut zu erkennen. Mithilfe von weiteren Trainingselementen und Massageartikeln lässt sich der individuelle Trainingsplan erleichtern oder abändern.

Für das Training der Faszien sollte man flexible Kleidung tragen. Leggings und Shirt sind ideal, doch auch lockere Fitnesshosen und Trainingsjacken bieten viel Bewegungsfreiraum und stören nicht bei der Selbstmassage.

Alternativen zum Faszienball

Alternativ zu dem klassischen Faszienball kann man auch einen Duo-Ball oder eine Minirolleverwenden. Diese Trainingsgeräte eignen sich außerdem als Ergänzung zu den Faszienbällen.

Einige Sportler greifen lieber zum Lacrosse Ball, der deutlich härter ist und kaum nachgibt. Daher erfordert dieser spezielle Ball eine gewisse Erfahrung bei der Selbstmassage. Als Massagetool für Rücken, Brust, Schultern, Arme, Gesäß und Füße kann der Lacrosse Ball als handliche Alternative zum Faszienball verwendet werden, doch nicht jeder kommt mit dieser speziellen Variante des Massageballs klar.

Einige Produkte sind speziell für die Massage entwickelt worden und sollen helfen, die Rückenpartien zu bearbeiten. Teilweise handelt es sich dabei um verlängerbare Stöcke mit Massagetool. Solche Massage-Artikel sind kein direkter Ersatz für die Faszienbälle, trotzdem können sie gelegentlich helfen, die Muskeln zu entspannen.

Wer keine Faszienbälle besitzt, für den gibt es auch Trainingseinheiten, die ohne Gerätefunktionieren. Hierbei muss man sich jedoch etwas mehr „verbiegen“: Da steht man auf einem Bein und streckt das andere weit nach hinten, während der Oberkörper in Waage gehalten wird. Oder man streckt die Arme im Wechsel zum Boden hinunter und zur Decke hoch. Teilweise zeigen diese Übungen eine gewisse Ähnlichkeit mit Yoga. Durch das Dehnen des Körpers lassen sich die verschiedenen Körperpartien ebenfalls ansprechen, sodass sich die Faszien lösen und an Geschmeidigkeit gewinnen. Ein solches Training ist deutlich anstrengender und damit nicht so effektiv wie die Behandlung mit dem Faszienball. Dennoch kann es ebenfalls einen guten Erfol

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